online-wetten.org
Hinweis zu Vergleich und Werbung

Der Vergleich, die zugehörigen Informationen und die Angebote der folgenden Anbieter mit einer deutschen Erlaubnis nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) erfolgen nach den Grundsätzen der Transparenz und der nicht irreführenden Werbung. Alle hier aufgeführten Angebote unterliegen den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters. In den meisten Fällen gelten Angebote, Aktionen und Boni nur für Neukunden. Alle Bonusangebote nennen den höchstmöglichen Betrag; die tatsächliche Bonushöhe hängt von der Höhe der Einzahlung ab. Die vollständigen Bedingungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Anbieters. Der Zugang zu den Websites der Anbieter ist nur ab 18 Jahren erlaubt. Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen und Hilfe unter www.bioeg.de.

Werkzeug

Quotenrechner: Wettquoten umrechnen, Marge und Auszahlung berechnen

Wettquoten umrechnen, die Wahrscheinlichkeit dahinter lesen und die Auszahlung berechnen – Dezimal, Bruch und amerikanische Notation in einem Werkzeug.

Kurz gerechnet

Eine Dezimalquote von 2,50 entspricht dem Bruch 3/2, amerikanisch +150, und einer impliziten Wahrscheinlichkeit von 40,0 %. Bei 10,00 € Einsatz sind das 25,00 € Bruttoauszahlung.

Wettquoten umrechnen und die Auszahlung berechnen

Beim Wechsel der Schreibweise wird die eingegebene Quote übernommen und umgeschrieben.

Eingaben

Beispiel: 2,50

Dezimal
2,50
Bruch
3/2
Amerikanisch
+150
Implizite Wahrscheinlichkeit
40,0 %
Bruttoauszahlung
25,00 €
Gewinn vor Abzug
15,00 €
Abzug nach Modell
0,50 €
Auszahlung nach Abzug
23,74 €
Ergebnis gegen den Einsatz
+13,74 €

Umrechnungstabelle der drei Schreibweisen

Wer Wettquoten umrechnen will, braucht dafür keine Tabelle, aber sie macht die Verhältnisse auf einen Blick sichtbar. Dieselbe Quote sieht in drei Notationen unterschiedlich aus. Die Dezimalquote nennt die Auszahlung je Einheit Einsatz, der Bruch nennt den Gewinn je Einheit, die amerikanische Notation nennt Gewinn oder Einsatz bezogen auf 100 Einheiten. Die Wahrscheinlichkeit ist in allen drei Fällen dieselbe.

Gängige Quoten in allen drei Schreibweisen
DezimalBruchAmerikanischImplizite Wahrscheinlichkeit
1,201/5−50083,3 %
1,501/2−20066,7 %
1,9191/100−11052,4 %
2,001/1+10050,0 %
2,503/2+15040,0 %
3,002/1+20033,3 %
4,507/2+35022,2 %
6,005/1+50016,7 %
11,0010/1+10009,1 %

Brüche sind auf den nächstgelegenen Nenner bis 100 gerundet; die amerikanische Notation ist auf ganze Zahlen gerundet.

Marge und faire Quote eines Marktes berechnen

Zwei oder drei Ausgänge eines Marktes eingeben – die Summe der Wahrscheinlichkeiten zeigt den Aufschlag.

Quoten eines Marktes

Summe der Wahrscheinlichkeiten
106,76 %
Marge des Marktes
6,76 %
Jeder Ausgang mit impliziter und margenbereinigter Quote
AusgangQuoteImplizitFaire QuoteFaire Wahrscheinlichkeit
Ausgang 12,0548,8 %2,1945,7 %
Ausgang 23,4029,4 %3,6327,5 %
Ausgang 33,5028,6 %3,7426,8 %

Die Bereinigung verteilt den Aufschlag proportional auf alle Ausgänge. Das ist die einfachste von mehreren gebräuchlichen Methoden und beantwortet eine begrenzte Frage: welche Quote entspräche den impliziten Wahrscheinlichkeiten, wenn deren Summe genau 100 Prozent wäre. Eine Prognose ist damit nicht verbunden.

Die Formeln, mit denen dieser Quotenrechner arbeitet

Auszahlung = Einsatz × Quotebrutto, vor Abzügen

Gewinn = Einsatz × (Quote − 1)Auszahlung ohne den Einsatz

Wahrscheinlichkeit = 1 ÷ Quoteimplizit

Bruch = Quote − 1, als Verhältnis2,50 → 3/2

Amerikanisch = (Quote − 1) × 100 bzw. −100 ÷ (Quote − 1)ab bzw. unter 2,00

Marge = Summe aller (1 ÷ Quote) − 1je Markt

Faire Quote = Quote × Summe aller (1 ÷ Quote)proportional bereinigt

Aus diesen sieben Zeilen lässt sich jede Quote berechnen, die auf dieser Seite vorkommt – und umgekehrt zu jeder Quote berechnen, was sie an Wahrscheinlichkeit und Auszahlung bedeutet. Alle Zwischenwerte werden ungerundet weitergerechnet; gerundet wird erst in der Anzeige, kaufmännisch auf zwei Dezimalstellen. Deshalb kann die Summe zweier angezeigter Beträge um einen Cent von der angezeigten Summe abweichen – die Rechnung selbst bleibt exakt.

Die Umrechnung in Brüche sucht den nächstgelegenen Bruch mit einem Nenner bis 100. Britische Quotenlisten verwenden traditionell nur bestimmte Brüche, weshalb eine zurückgerechnete Dezimalquote geringfügig von der ursprünglichen abweichen kann.

Die Quote berechnen, die zur eigenen Einschätzung passt

Alle Formeln oben lassen sich rückwärts lesen, und rückwärts sind sie oft nützlicher. Wer ein Spiel selbst einschätzt, hat am Ende keine Quote, sondern eine Wahrscheinlichkeit im Kopf. Hält jemand den Heimsieg für 45 % wahrscheinlich, ist die dazu passende Quote der Kehrwert: 1 ÷ 0,45 ergibt 2,22. Jede angebotene Quote darüber zahlt mehr, als die eigene Einschätzung verlangt, jede darunter weniger.

Der Abstand lässt sich in einer Zahl ausdrücken, dem Erwartungswert je eingesetztem Euro: eigene Wahrscheinlichkeit mal Quote, minus eins. Bei 45 % und einer Quote von 2,50 sind das 12,5 % – auf 10,00 € gerechnet also 1,25 €, allerdings nur im Mittel über sehr viele gleichartige Wetten. Im einzelnen Spiel gibt es genau zwei Ergebnisse: 25,00 € oder nichts. Und der Wert ist nur so gut wie die 45 %, von denen er ausgeht; eine zu optimistische Einschätzung erzeugt einen positiven Erwartungswert, den es nicht gibt.

45 % × 2,50 − 1=12,5 %Erwartungswert vor Abzug

23,74 € ÷ 10,00 €=2,37effektive Quote nach Modell A

1 ÷ 2,37=42,1 %nötige Trefferwahrscheinlichkeit

Die zweite und dritte Zeile zeigen, was die Steuer an dieser Stelle anrichtet. Wird sie aus dem Einsatz herausgerechnet, zahlt die Quote 2,50 tatsächlich nur noch das 2,37-Fache. Damit sich die Wette rechnerisch trägt, muss das Ereignis nicht mehr mit 40,0 % eintreten, sondern mit 42,1 %. Zwei Prozentpunkte klingen nach wenig. Sie sind aber etwa so groß wie die gesamte Marge eines knapp kalkulierten Zweiweg-Marktes – ein Grund, warum der Vergleich von Quoten ohne das Abzugsmodell unvollständig bleibt.

Für die amerikanische Schreibweise gilt dieselbe Rückrechnung, nur mit einem Zwischenschritt. Eine Moneyline von −150 bedeutet: 150 einsetzen, um 100 zu gewinnen. Das entspricht der Dezimalquote 1,67 und einer impliziten Wahrscheinlichkeit von 60,0 %. Wer US-Quoten liest, etwa aus Übertragungen der NFL oder NBA, rechnet also am schnellsten über die Dezimalquote zurück.

Vom Bruttobetrag zur Auszahlung

Der letzte Schritt jeder Wettrechnung ist der Abzug. Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 %, bemessen auf den Einsatz abzüglich der Steuer selbst; Steuerschuldner ist der Veranstalter. Ob und wie er die Kosten weitergibt, ist eine Frage seiner Bedingungen, und genau diese Auswahl bietet der Rechner oben als Modell an.

10,00 € Einsatz, Quote 2,50 – drei Abzugsmodelle
ModellAbzugAuszahlungErgebnis
A – aus dem Einsatz herausgerechnet0,50 €23,74 €+13,74 €
B – von der Auszahlung abgezogen1,33 €23,68 €+13,68 €
C – Anbieter trägt die Steuer0,00 €25,00 €+15,00 €

Die Herleitung jedes Modells samt Gesetzesfundstelle steht auf der Seite zur Wettsteuer. Wer mehrere Quoten in einem Schein rechnen will, findet die Aufteilung auf Kombinationen unter Systemwetten.

Häufige Fragen

Wie rechnet man eine Wettquote in eine Wahrscheinlichkeit um?

Durch den Kehrwert: 1 geteilt durch die Dezimalquote. Eine Quote von 2,50 entspricht 1 ÷ 2,50 = 0,40, also 40 Prozent. Diese Zahl heißt implizite Wahrscheinlichkeit, weil sie die Einschätzung des Anbieters einschließlich seines Aufschlags enthält.

Wie werden Bruchquoten in Dezimalquoten umgerechnet?

Zähler geteilt durch Nenner plus eins: 3/2 ergibt 1,5 + 1 = 2,50. Umgekehrt entspricht eine Dezimalquote von 4,50 dem Bruch 7/2, weil 4,50 minus 1 gleich 3,5 ist und 3,5 als 7/2 geschrieben wird.

Was bedeuten amerikanische Quoten mit Plus und Minus?

Ein Plus nennt den Gewinn auf 100 Einheiten Einsatz: +150 entspricht einer Dezimalquote von 2,50. Ein Minus nennt den Einsatz, der für 100 Einheiten Gewinn nötig ist: −200 entspricht 1,50. Der Vorzeichenwechsel liegt bei der Dezimalquote 2,00, also +100 beziehungsweise −100.

Wie hoch ist die Marge eines Wettmarktes?

Die Summe der impliziten Wahrscheinlichkeiten aller Ausgänge minus 100 Prozent. Bei den Quoten 2,05, 3,40 und 3,50 ergibt die Summe 106,76 Prozent, die Marge also 6,76 Prozent. Je niedriger dieser Wert, desto mehr der Quote bleibt beim Wettenden.

Was sind faire Quoten?

Quoten ohne Aufschlag. Rechnerisch entstehen sie, indem jede Quote mit der Summe der impliziten Wahrscheinlichkeiten multipliziert wird – im Beispiel wird aus 2,05 die faire Quote 2,19. Diese proportionale Bereinigung ist eine Konvention und keine Aussage über die tatsächliche Wahrscheinlichkeit.

Berücksichtigt der Rechner die Wettsteuer?

Ja, als wählbares Modell. Der gesetzliche Satz beträgt 5,3 Prozent auf den Einsatz abzüglich der Steuer selbst. Der Rechner zeigt die Bruttoauszahlung und daneben die Auszahlung nach dem gewählten Abzugsmodell, damit der Unterschied sichtbar bleibt.

Warum ergibt die Quote mal Einsatz nicht immer den ausgezahlten Betrag?

Weil zwischen Bruttoauszahlung und Auszahlung ein Abzugsmodell liegen kann. Einsatz mal Quote ist die Rechnung des Marktes; ob der Anbieter die Sportwettensteuer beim Platzieren, bei der Auszahlung oder gar nicht weitergibt, entscheidet über den Betrag auf dem Konto.

Funktioniert der Rechner ohne JavaScript?

Die Seite zeigt die vollständige Rechnung für das Beispiel 10 € auf eine Quote von 2,50 auch ohne JavaScript, inklusive Umrechnungstabelle und Margenbeispiel. Die Eingabefelder rechnen dann nicht mit, alle Formeln und Zwischenschritte stehen aber im Text.